Archiv für Oktober 2007

Vogtland Allgemein

Dienstag, 30. Oktober 2007

Mit dem Namen Vogtland wird die Region zwischen den Freistaaten Sachsen, Thüringen und Bayern und dem Egerland in Tschechien bezeichnet. Man unterscheidet somit das  sächsische, thüringische, bayerische und bähmische Vogtland. Die Landschaft des Vogtlandes ist durch viele Felder, Wiesen und bewaldete Hügel geprägt. Der höchste Berg im Vogtland ist ca. 974 m hoch und heißt Schneehübel. Wegen der idyllischen Landschaften wurde der Region des Vogtlands zu einer der beliebtesten Urlaubsorte Deutschlands. Auch die ruhige Lage und die vielen Sehenswürdigkeiten bieten viele Erhohlungsmöglichkeiten, die jährlich unzählige Touristen anziehen. Die größte Stadt im Vogtland ist Plauen, die zum sächsischen Vogtland gehört. Plauen erwartet seine Gäste mit vielen verschiedenen Unterkunfstmöglichkeiten, sowie Sport- und Freizeitaktivitäten. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt können zum Beispiel das Plauen-Zwickau Theater oder auch das Vogtlandmuseum gezählt werden. In und um sie Stadt Plauen spricht man einen Dialekt, namens ostfränkisch. Die Wirtschaft im Vogtland hat sich durch die gute Lage in der Mitte Deutschland gut entwickelt. Es sind viel Industriefirmen in dieser Region zu finden. Die wohl bekannteste vogtländerin ist die Schlagersängerin Stefanie Hertel.

 

Kurze Einführung in die Geschichte Vogtlandes

Freitag, 26. Oktober 2007

Mit Vogtland bezeichnet man das Gebiet zwischen Thüringen, Sachsen und Bayern. Zudem grenzt das Gebiet an Tschechien. Die Region Vogtlands war schon im Mittelalter Teil des deutschen Reichs. Ab dem 16.Jahrhundert wurden Teile des Vogtlandes den Regionen Thüringen, Bayern und Sachsen zugeordnet. Im 8. Jahrhundert wurde das Gebiet des heutigen Vogtlandes durch die Slawen besiedelt und im 12. Jahrhundert wurden Vögte als Verwalter von verschiedenen Gebieten ernannt. Die von den Vögten beherrschten Gebiete erstreckten sich von Schmölln bis Lobenstein. Im 14.Jahrhundert wurde das ganze Gebiet Vogtland durch Heinrich von Plauen und dessen Sohn, der böhmischen Krone unterstellt, da die Machtansprüche der Marktgrafen von Meissen immer größer waren. Anfang des 15. Jahrhunderts wurden die Herren von Plauen zu Grafen von Meissen. Von nun an gab es keine Rivalität zu den Marktgrafen von Meissen, vielmehr fühlten sich die Herren von Plauen von den sächsischen Kurfürsten bedroht. 1466 gelang es dem sächsischen Kurfürsten Ernst, das Gebiet des Vogtlandes zu besetzen. 100 Jahre später wurden die Ernestiner in der Schlacht von Mühlberg besiegt und das Gebiet gelang wieder im Besitz der Herren von Plauen (Heinrich IV. Von Plauen). Dieser verschuldete sich sehr stark, so dass seine Nachkommen, Heinrich V. und Heinrich VI. gezwungen waren, das Vogtland an den Kursachsen abzugeben. Mit Heinrich VI. endete die Herrschaft der Plauen.