Kurze Einführung in die Geschichte Vogtlandes

Mit Vogtland bezeichnet man das Gebiet zwischen Thüringen, Sachsen und Bayern. Zudem grenzt das Gebiet an Tschechien. Die Region Vogtlands war schon im Mittelalter Teil des deutschen Reichs. Ab dem 16.Jahrhundert wurden Teile des Vogtlandes den Regionen Thüringen, Bayern und Sachsen zugeordnet. Im 8. Jahrhundert wurde das Gebiet des heutigen Vogtlandes durch die Slawen besiedelt und im 12. Jahrhundert wurden Vögte als Verwalter von verschiedenen Gebieten ernannt. Die von den Vögten beherrschten Gebiete erstreckten sich von Schmölln bis Lobenstein. Im 14.Jahrhundert wurde das ganze Gebiet Vogtland durch Heinrich von Plauen und dessen Sohn, der böhmischen Krone unterstellt, da die Machtansprüche der Marktgrafen von Meissen immer größer waren. Anfang des 15. Jahrhunderts wurden die Herren von Plauen zu Grafen von Meissen. Von nun an gab es keine Rivalität zu den Marktgrafen von Meissen, vielmehr fühlten sich die Herren von Plauen von den sächsischen Kurfürsten bedroht. 1466 gelang es dem sächsischen Kurfürsten Ernst, das Gebiet des Vogtlandes zu besetzen. 100 Jahre später wurden die Ernestiner in der Schlacht von Mühlberg besiegt und das Gebiet gelang wieder im Besitz der Herren von Plauen (Heinrich IV. Von Plauen). Dieser verschuldete sich sehr stark, so dass seine Nachkommen, Heinrich V. und Heinrich VI. gezwungen waren, das Vogtland an den Kursachsen abzugeben. Mit Heinrich VI. endete die Herrschaft der Plauen.

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