Städte im Vogtland: Reichenbach

1. Juli 2010

Im nördlichen Vogtland liegt die schöne Stadt Reichenbach. Etwa im 12. Jahrhundert ließen sich in diesem Bereich die ersten Siedler nieder und schon Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt die vogtländische Stadt ihre Stadtrechte. Reichenbach entwickelte sich nahe der am besten erhaltenen Burganlage im Vogtland, Burg Mylau. In der Umgebung Reichenbachs und im ganzen Vogtland finden sich historische Überreste aus dem Mittelalter. Die ehemalige Stadtbefestigung ist noch teilweise zu erkennen und auch Teile der Stadtkirche St. Peter und Paul stammen aus dem 12. Jahrhundert. Im Neuberinmuseum kann man die Entwicklung Reichenbachs anhand eines historischen Stadtmodells erkennen. Das Museum ist nach der deutschen Theaterreformatorin Friederike Caroline Neuber (1697-1760) benannt, ebenso wie das Neuberinhaus, ein Konzert- und Veranstaltungshaus, das durch den Vogtlandkreis und den Kulturraum Vogtland gefördert wird.
Reichenbach ist außerdem Heimat der Vogtland-Philharmonie.
Einen Besuch wert ist auch der Reichenbacher Wasserturm, das Wahrzeichen der Stadt. Er wurde 1926 erbaut und ist 28 Meter hoch. Seine Geschichte kann man außerdem in einer Ausstellung erleben. Von der Terrasse des Turms kann man den Blick weit über das Vogtland schweifen lassen.
Doch Reichenbach und sein vogtländisches Umland bietet auch Erlebnisspaß für die ganze Familie. Ganz in der Nähe befindet sich der Freizeitpark Plohn, der Attraktionen für jung und alt bietet. Neben der Wildwasserbahn und der Westernstadt gibt es im Freizeitpark Plohn seit 2009 auch eine Holzachterbahn.
Ebenfalls ein Highlight im Vogtland ist die historische Tropfsteingrotte Alaunwerk Mühlwand – Reichenbach. Abenteuerlustige Urlauber können auf Wanderwegen und in den Stollen das Gelände erkunden.
Gerade wenn man im Reichenbach im Sommer besucht, sollte man einen Ausflug zum „Vogtländischen Meer“, der Talsperre Pöhl machen. Ob Schwimmen, Segeln oder zur Erholung, hier kommt jeder auf seine Kosten. Außerdem befinden sich in unmittelbarer Umgebung wunderschöne Wandergebiete, wie zum Beispiel die vogtländische Schweiz.
Wenn man also Urlaub im Vogtland plant, sollte man auf jeden Fall auch Reichenbach und seine Umgebung besuchen.

Aktivurlaub und Wandern im Vogtland

18. November 2009

Das Vogtland ist bekannt für seine schöne und abwechslungsreiche Natur im Dreiländereck zwischen Sachsen, Bayern und Thüringen. Für einen Aktivurlaub mit Wanderungen eignet sich die Gegend bestens, auf dem Vogtland Panorama Weg kann die vielfältige Landschaft des Vogtlands kennengelernt werden. Zwölf Tagesetappen führen die Urlauber und Wanderer von der Göltzschtalbrücke, der größten Ziegelsteinbrücke der Welt, die zwischen den Städten Greiz und Reichenbach steht. Die Etappen können – je nach Kondition der Reisenden – zwölf bis 24 Kilometer lang sein. Besonders aktive Urlauber können auch mehr Kilometer pro Tag absolvieren. Die vielfältige vogtländische Landschaft führt sich entlang des 228 Kilometer langen Panorama Wegs. Schöne Bachtäler und blühende Wiesen laden zum Verweilen ein, auch Hunde können auf der Tour mitgenommen werden. Auf dem Weg finden sich kleinere Pensionen und Ferienhäuser, auch Camping-Urlaub ist möglich. Für die Planung des Urlaubs ist es jedoch von Vorteil, vor allem bei der Reise mit Hund, vorher Tagesetappen zu planen und die Unterkunft zu reservieren.

Der Vogtland Panorama Weg muss nicht zwangsläufig an der Gölzschtalbrücke begonnen werden. Er führt von Greiz die Weiße Elster flussaufwärts und zeigt den Wanderern das Felsengebiet Steinicht und eine weitere Brücke, die Elstertalbrücke. Danach geht es durch die größte Stadt des Vogtlands, Plauen. Hier kann man mehrere Stunden verbringen und zum Beispiel das Spitzenmuseum besichtigen, das die berühmte Plauener Spitze zeigt.

Die Urlauber führt es von Plauen aus in die vogtländische Kuppenlandschaft, um wunderschöne Rundblicke anzusehen. Weiter geht der Weg durch die Staatsbäder Bad Elster und Bad Brambach, bis zum Kapellenberg, von dem man bis nach Tschechien sehen kann. Die Urlauber können auf der Aktivreise außerdem über den Aschberg wandern, der mit seinen 900 m zu besteigen ist. Die spannenden und abwechslungsreichen Etappen enden dann wieder an der Gölzschtalbrücke.


Ein Ferienhaus in Berlin.